
WOHER WIR KOMMEN
Klären des Geistes
Die Wurzeln unserer Meditation – von Koreas geistiger Tradition bis zur Meditation zum Wahren Selbst.
01
Es beginnt in Berlin
Berlin ist eine der vielfältigsten, offensten und sich ständig wandelnden Städte Europas. Eine Stadt voller Energie – und zugleich ein Ort, an dem Menschen sich schnell erschöpft fühlen können.
Wir leben in einer Zeit mit mehr Möglichkeiten als je zuvor. Informationen sind jederzeit verfügbar, fast alles lässt sich mit wenigen Klicks bestellen, und wir können überall mit anderen Menschen verbunden sein. Und dennoch fühlen sich viele Menschen erschöpfter denn je. Wir sind beschäftigter und fühlen uns trotzdem oft leer. Wir sind stärker vernetzt und fühlen uns dennoch irgendwie allein.
Berlin Meditation ist ein Ort im Herzen dieser schnelllebigen Stadt, an dem wir lernen können, was es wirklich bedeutet, zur Ruhe zu kommen.
Eine Zeit, in der wir nichts hinzufügen müssen.
Eine Zeit, in der wir nichts beweisen müssen.
Eine Zeit, in der wir nach innen schauen und den inneren Ballast ablegen können, der sich in uns angesammelt hat.
02
Eine uralte Frage

Seit Jahrtausenden beschäftigen Menschen in Ost und West dieselben zeitlosen Fragen:
Wer bin ich? Wie soll ich leben?
Sokrates forderte uns dazu auf, uns selbst zu erkennen. Aristoteles betrachtete ein glückliches und erfülltes Leben als eines der höchsten Ziele des Menschen. Marcus Aurelius setzte sich immer wieder mit seinem eigenen Leben und seinem Inneren auseinander.
Auch im Osten gibt es eine lange Tradition der Selbstreflexion und der Erforschung des menschlichen Geistes. Im Buddhismus entwickelten sich Praktiken, die darauf ausgerichtet sind, den Geist tiefgehend zu beobachten und Einsicht in seine Natur zu gewinnen.
Die Zeiten und Methoden mögen unterschiedlich sein, doch sie folgen einer gemeinsamen Richtung:
den eigenen Geist tiefgehend zu betrachten, um die wahre Natur zu erkennen.
Die bei Berlin Meditation praktizierte Methode hat ihren Ursprung in Korea. Dabei geht es nicht darum, den Geist zu unterdrücken oder ihn mit Anstrengung in einen Zustand der Stille zu versetzen. Stattdessen schauen wir auf das zurück, was sich in uns angesammelt hat, und lassen es los.
03
Koreas geistige und philosophische Tradition
Seit Jahrhunderten legen koreanische Traditionen großen Wert darauf, unsere ursprüngliche Natur zu verstehen und in Harmonie mit Himmel, Erde und Mensch zu leben.
Auf frühe Seondo-Traditionen (仙道) folgte der Buddhismus, der tief in der koreanischen Kultur verwurzelt wurde. Während der Joseon-Zeit prägten Konfuzianismus und Neokonfuzianismus die Gesellschaft. Dabei wurde Suyang (修養) – die Kultivierung des Geistes und des Charakters – zu einem wichtigen Wert im Leben.
Über unterschiedliche Epochen und Traditionen hinweg kehrte eine Frage immer wieder zurück:
Was ist mein ursprünglicher Geist?
Wie kann ich zu diesem ursprünglichen Zustand zurückfinden?
04
Von der eigenen Veränderung zu einer positiven Wirkung auf die Welt

Zu den traditionellen Gründungsidealen Koreas gehört Hongik Ingan (弘益人間).
„Zum Wohl aller Menschen beitragen."
Auch Jahrtausende später ist dieser Gedanke lebendig geblieben. Heute ist Hongik Ingan in Artikel 2 des südkoreanischen Rahmengesetzes für Bildung als grundlegendes Bildungsideal verankert.
Im Kern steht dahinter die Vorstellung, dass persönliche Entwicklung nicht beim einzelnen Menschen enden sollte.
Wenn sich unser Geist verändert, verändert sich auch die Art und Weise, wie wir anderen Menschen begegnen. Unsere Beziehungen beginnen sich zu verändern – und ebenso unser Handeln. Die Veränderung eines einzelnen Menschen kann sich auf natürliche Weise positiv auf die Menschen in seinem Umfeld auswirken.
Berlin Meditation teilt diese Ausrichtung.
Meditation bedeutet für uns nicht nur, tief nach innen zu gehen. Sie soll uns helfen, unsere innere Kraft wiederzufinden, damit wir unserem eigenen Leben, anderen Menschen und der Welt bewusster und positiver begegnen können.
05
Meditation zum Wahren Selbst
Die Meditation zum Wahren Selbst greift diese zeitlosen Fragen auf und verbindet sie mit einer modernen und praktischen Methode. Die Methode entstand 1996 in Korea und hat sich seitdem in vielen Ländern verbreitet.
Unser Verständnis von der Natur des Menschen ist einfach:
Der Mensch ist ursprünglich ganz und klar. Doch im Laufe unseres Lebens sammeln sich unzählige Erfahrungen, Erinnerungen, Gefühle und Gedanken in unserem Geist an. Diese Schichten können unsere ursprüngliche Natur mitunter verdecken und dazu führen, dass wir immer wieder dieselben Gedanken, Emotionen und Beziehungsmuster wiederholen.
Die Meditation zum Wahren Selbst versucht nicht, diese Dinge zu unterdrücken oder sie mit neuen Gedanken zu überdecken.
Zuerst schauen wir zurück. Dann lassen wir los.
Zu unserem Wahren Selbst zurückzufinden bedeutet nicht, etwas Neues zu erschaffen.
Es bedeutet, zu unserem natürlicheren und freieren ursprünglichen Selbst zurückzufinden, während die im Geist angesammelten Schichten nach und nach geklärt werden.
Je mehr wir den Geist klären, desto deutlicher kann unser ursprüngliches Selbst zum Vorschein kommen.
06
Was die Meditation zum Wahren Selbst auszeichnet

– Erleben, wie sich das im Geist Angesammelte auflöst
Meditation bedeutet nicht nur, immer mehr zu lernen oder ständig etwas Neues hinzuzufügen.
Wir schauen auf Erinnerungen, Gefühle und Gedanken zurück, die sich im Laufe unseres Lebens angesammelt haben, und lassen Schritt für Schritt los, was wir nicht mehr brauchen.
Manche Menschen erleben bereits nach ihrer ersten Session ein Gefühl von Leichtigkeit.
– Sich von wiederkehrenden Mustern befreien
Konflikte, die in Beziehungen immer wieder auftauchen. Gedanken, die sich ständig im Kreis drehen. Konzentration, die schnell verloren geht. Eine innere Schwere, für die es manchmal keinen klaren Grund zu geben scheint.
Anstatt uns nur auf das Problem zu konzentrieren, das an der Oberfläche sichtbar ist, schauen wir zurück, um zu verstehen, wo das Muster begonnen hat.
– Strukturierte Begleitung, ein individueller Prozess
Jeder Mensch hat andere Erfahrungen gemacht, und jeder trägt etwas anderes in sich.
Deshalb geben die Guides von Berlin Meditation keine vorgefertigten Antworten. Stattdessen begleiten sie jeden Menschen Schritt für Schritt und im eigenen Tempo dabei, selbst zu reflektieren und loszulassen.
– Offen für alle
Du brauchst keine vorherige Meditationserfahrung.
Du brauchst keinen bestimmten religiösen oder philosophischen Hintergrund.
Unabhängig von Alter, Nationalität oder kulturellem Hintergrund kann jeder beginnen, der seinen eigenen Geist tiefer betrachten möchte.
Es ist ein Weg zu einer Frage, mit der sich Denker und Weisheitstraditionen in Ost und West seit jeher beschäftigt haben:
Was ist mein ursprünglicher Geist?
Es ist eine Reise, auf der wir uns selbst verstehen, uns von dem befreien, was sich in uns angesammelt hat und unbewusst unser Leben prägt, und unser ursprüngliches Selbst entdecken – das erwachte Selbst, das schon immer in uns vorhanden war.
Indem wir diese Meditation in unserem täglichen Leben praktizieren, entdecken wir nach und nach dieses ursprüngliche Selbst und lernen, aus ihm heraus zu leben.
Wie könnte unser Leben aussehen, wenn wir uns nicht länger von dem leiten lassen, was sich in uns angesammelt hat, sondern von dem, was wir ursprünglich sind?
07
Meditation im Alltag und in der Bildung in Korea
In Korea sind Ausdrücke wie „den Geist leeren", „den Geist klären" und „loslassen" seit langer Zeit vertraute Formen, über unser inneres Erleben zu sprechen.
Heute werden Herausforderungen wie Stress, Burnout, Beziehungsschwierigkeiten, fehlende Motivation und Gefühle von Distanz oder Entfremdung zunehmend nicht nur als äußere Probleme betrachtet, sondern auch aus der Perspektive des Geistes. Meditation wird in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, um Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst tiefer zu verstehen und bewusster mit ihrem inneren Wohlbefinden umzugehen.
Meditation findet nicht nur in Meditationszentren statt.
An einigen Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie weiteren Bildungseinrichtungen in Korea wurden Meditationsprogramme für Kinder und Jugendliche eingeführt. Auch an Universitäten und in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wird Meditation praktiziert.
Es gibt Programme für Schüler und Lehrkräfte, für Paare und Familien sowie für Berufstätige und Führungskräfte. Meditation wird an unterschiedliche Lebensphasen, Situationen und Zielgruppen angepasst.
Wichtig ist dabei, Meditation nicht einfach als einen Weg zu verstehen, dem Alltag zu entfliehen.
Wir reflektieren und klären unseren Geist, damit wir im täglichen Leben weise Entscheidungen treffen, glücklichere Beziehungen gestalten und die Kraft zurückgewinnen können, unser eigenes Leben zu leben.
Seit 2012 vermittelt Berlin Meditation diese praktische, in Korea entstandene Meditationsmethode und passt ihre Vermittlung zugleich an das Leben und die Kultur Berlins an.
Den Geist klären. Auftanken.
Das Leben ganz leben.
